Tanah Lot ist ein Meerestempel auf der indonesischen Insel Bali. Es ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Balis und ein beliebtes Ziel für Touristen

Legong und Barong Tänze: Ein kultureller Schatz auf Bali

Die Tänze bestehen in Bali aus traditionellen Ritualen oder Zeremonien, welche einen hinduistischen Hintergrund haben. Die Tänze haben dabei jedoch in der Regel unterschiedliche Bedeutungen. Der Legong Tanz erzählt die Geschichte aus dem Java des 13. Jahrhunderts und ist ein kultureller Schatz von Bali.

Tempeltänze beispielsweise sollen balinesischen Göttern durch ihre Reinheit Freude bereiten und mit den sogenannten Trancetänzen, sollen die Krieger auf Bali gestärkt werden. Die Trancetänze beinhalten eine Atemtechnik, welche in der Lage ist eine Trance zu erzeugen und welche zu ekstatischen Zuständen führen.

In den Palästen von Bali wird ein fürstlicher Tanz aufgeführt, welcher dem Hofstaat Kultur und Erbauung bringen soll.

Der Legong Tanz stellt hohe Anforderungen an das Können der Tänzerinnen

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Legong Tanz gekennzeichnet durch komplexe Fingerbewegungen

Der Legong Tanz in Ubud auf Bali erzählt eine Geschichte aus dem Java des 12. oder 13. Jahrhunderts

Neben dem traditionellen Stil gibt es jedoch heute auch zahlreiche moderne Choreografien, welche das moderne Leben und die Tradition kombinieren. Zu den besonders bekannten Tänzen auf Bali zählt der Legong, der von geschminkten und geschmückten Mädchen getanzt wird.

Der Legong dient den Göttern, die durch die Anmut der Tänzerinnen erfreut und geehrt werden sollen. Der Legong erzählt dabei eine Geschichte von einer entführten Prinzessin und einem Prinzen, die jeweils durch zwei Tänzerinnen dargestellt werden, welche die gleiche Kleidung tragen.

Er wird von zwei jungen Frauen getanzt, die elegant und anmutig ihre Finger in komplexen Bewegungen spielen lassen. Die komplexen Fingerbewegungen erfordern viel Geschick und Können.

Die "Condong" ist die dritte Tänzerin und stellt einen Boten dar, der das Ende der Geschichte kennt. Im Laufe der Geschichte, die mit dem Legong erzählt wird, verirrt sich die Prinzessin, wird von einem König gefangen, kann sich jedoch durch ihre Reinheit gegen ihn wehren. Der Legong besteht aus synchronen und asynchronen Wechseln, die dem Aufbau der Spannung dienen und große körperliche Disziplin erfordern. Nur reine Mädchen dürfen den Legong von Bali tanzen. Er erfordert aufgrund seiner komplizierten Schrittfolgen sehr viel Übung und das Training wird in der Regel bereits im Kindesalter begonnen. Den Legong gibt es seit dem 19. Jahrhundert.

Barong Tanz Kampf des Guten gegen das Böse

Ein weiterer bekannter Tanzstil auf Bali ist der Barong. Der Barong ist ein Stil, mit dem das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse hergestellt werden soll. Der Barong befasst sich mit dem Kämpfen und Ringen um Ordnung und Chaos.

Zwei Männer, die eine Löwenmaske tragen, stellen den Barong - die Figur des Guten - dar. Sie kämpfen gegen die Verkörperung des Bösen in Form der Hexe Rangda. Die Geschichte des Tanzstiles ist durch indische Mythen entstanden. Mit dem Ende des Tanzes, der grundsätzlich unentschieden endet, soll gezeigt werden, dass Gut und Böse grundsätzlich untrennbar zusammengehören.

Viele weitere Tänze prägen Bali. Hierzu gehören beispielsweise der Kecak-Tanz, der Puspanjali oder auch der reine Männertanz Baris. Themen von Jugendlichen werden durch den Kebyar duduk aufgenommen und der Oleg tambulilingan behandelt das Liebesleben eines Hummelpärchens.

Der Barong Tanz, eine löwenartige Gestalt mit der das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse hergestellt wird