Die 20 Top-Sehenswürdigkeiten von Vietnam: Kultur und Natur

Vietnams Sehenswürdigkeiten erstaunen, überraschen, faszinieren. Der geschichtsträchtige Staat im Osten von Thailand ermöglicht einen abwechslungsreichen Urlaub. Im Rahmen von Rundreisen durch Vietnam offenbart sich seine ganze Schönheit. Erhalten Sie mit den Vietnam 20 Top-Sehenswürdigkeiten einen Eindruck davon, was Sie erwartet.

Die Top 20 Vietnam Sehenswürdigkeiten auf einen Blick


Eine der meistbesuchten Attraktionen in Hanoi, das Ho-Chi-Minh-Mausoleum

1. Vietnams Hauptstadt Hanoi und seine wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die Vietnam Reise startet für viele in der Hauptstadt Hanoi. Es lohnt sich, nicht gleich weiterzureisen und sich ein wenig Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Hanoi zu nehmen. Die romantische Seite der Kapitale zeigt sich mit dem Hoan Kiem See und seinem Schildkrötenturm. Mehrere Jahrtausende ist der Literaturtempel von Hanoi alt, der stets ein akademischer Ort war. Ein überaus wichtiger Ort für die Vietnamesen ist das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und -Museum, da alles dort dem Revolutionär Ho Chi Minh gewidmet ist. Ein Kuriosum ist die Train Street von Hanoi, in der ein Zug direkt durch eine enge Straßenschlucht mit Wohnhäuser fährt. Unbedingt fotografieren!

Die Halong Bucht von Vietnam mit vielen Kalksteininseln, gigantische Felsformationen und Höhlen

2. Halong Bucht im äußeren Nordosten Vietnams

Nur 150 km von Hanoi entfernt befindet sich die wunderschöne Halong Bucht, die aufgrund von 2.000 Felsen in einem stillen, tiefblauen Meerwasser fasziniert. Die Szenerie wirkt mystisch und surreal, obgleich alles natürlichen Ursprungs ist. Oder doch nicht? Nach einer alten Legende ist ein Drache für die Formationen verantwortlich. Heute gehört die Halong Bucht in Vietnam zu den 7 Weltwundern der Natur.

Extratipp: Machen Sie dort eine Fahrt mit einer der kleinen Holzdschunken, um die Landschaft in sich mental aufzusaugen.

 

Die Ban Gioc Detain Wasserfälle in Vietnam sind die viertgrößten Wasserfälle der Welt

3. Ban-Gioc-Detian-Wasserfälle an der Grenze zu China

400 km von Hanoi entfernt und tief im tropischen Wald verborgen rauschen Wassermassen der Ban-Gioc-Detian-Wasserfälle über drei Kaskaden in die Tiefe. Sie entstammen des Quay Son Flusses, der an der Grenze zu China sich seinen Weg bahnt. Wander- und Bootstouren sind möglich. Von hochgelegenen Aussichtspunkten machen Sie faszinierende Fotos von diesem Naturspektakel in Vietnam.

4. Ha-Giang-Provinz – Highlight ist der Meo Vac Pass

Noch ein Geheimtipp für Vietnam Reisen ist diese nördlichste Ha-Giang Provinz des Landes. Dort finden sie ein einfaches, ländliches Leben der Einheimischen vor, von denen einige zu ethnischen Minderheiten gehören. Ruhe und Abgeschiedenheit prägen die herrlichen Landschaften mit ihren smaragdgrünen Hügeln.

Die Parfüm Pagode ist eine der wichtigsten religiösen Stätten für Buddhisten in Vietnam

5. Houng-Pagode oder auch Parfümpagode

Diese Sehenswürdigkeit Vietnams trägt auch den Namen Houng-Pagode oder  Parfüm-Pagode. Der Tempelkomplex ist ein Pilgerort für die Buddhisten und liegt rund 70 km von Hanoi entfernt auf einem Berg. Ein Besuch ist aufgrund der diversen Tempel, der eindrucksvollen Höhlen und der magischen Aussichten lohnenswert.

Im Norden von Vietnam nah der chinesischen Grenze liegt Sapa

6. Reisterrassen von Sapa auf 1.600 Metern Höhe

300 km von Hanoi entfernt und inmitten des Hochlands Vietnams befindet sich die kleine Stadt Sapa. Um sie herum weiten sich die vermutlich schönsten Reisterrassen von Vietnam aus. Sie ziehen sich über die Berglandschaft hinweg und geben einen Einblick in eines der wichtigsten Landwirtschaftsproduktionen des Staates. Trekking-Touren ins Gebirge sind eine Möglichkeit, um diesen Ort im Detail kennenzulernen. Im Hochland leben Angehörige ethnischer Minderheiten wie Phu La, Dao und Hmong.

Der Fansipan mit einer großen Buddha-Statue ist mit 3140 Meter der höchste Gipfel von Vietnam

7. Fansipan Vietnams höchster Berg

Der höchste Berg des Landes ist nur 10 km von der Stadt Sapa entfernt und ragt aus dem Hoàng-Liên-Sơn-Gebirge empor. Er trägt mit seinen 3.143 Höhenmetern auch den Beinamen Dachgiebel Indochinas. Er ist keine sehr bekannte Sehenswürdigkeit in Vietnam für ausländische Urlauber, da er sich im weniger erschlossenen Nord-Vietnam befindet. Besonders der Riesen Buddha auf dem Gipfel ist sehr beeindruckend. Trekkingbegeisterten sei eine Reise dorthin ans Herz gelegt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Besteigung des Gipfels sich über Tage hinwegzieht. Wenn es schneller gehen soll, dann nehmen Sie eine sechs Kilometer lange Seilbahn. In 15 Minuten sind Sie oben und können eine zauberhafte Aussicht auf diesen noch sehr ursprünglichen Teil von Vietnams genießen.

Die Region Tam Coc, die auch als trockene Halong-Bucht von Vietnam bekannt ist

8. Trockene Halong-Bucht bei Tam Coc

In Norden des Landes liegt die sehr kleine Provinz Ninh Binh mit ihrem Ort Tam Coc. Für Ausflüge in die Natur ist er prädestiniert, denn dort breitet sich die sogenannte trockene Halong-Bucht aus. Sie trägt diesen Namen, da sie an die berühmte Halong-Bucht erinnert, aber es kein Meer gibt. Die Ähnlichkeit entwächst den Karstfelsformationen, die aus der strahlend grünen Landschaft ragen. Da sich Flüsse durch die Region schlängeln, sind Bootsfahrten möglich.

Die alten Palastanlagen des Kaisers mit Zitadelle von Hue

9. Verbotene Stadt/Zitadelle in Hue

In Zentralvietnam befindet sich diese Kleinstadt. Hue gehört trotz der geringen Größe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Vietnams, was ihrer kaiserlichen Zitadelle zu verdanken ist. Heute trägt das ehrenwürdige und prachtvolle Gebäude den Titel UNESCO Weltkulturerbe. Sehenswert sind zudem die Klöster, Kaisergräber und Pagoden des Städtchens. Darüber hinaus werfen sie hier einen Blick auf Vietnams Brücken, für die das Land so berühmt ist. Unweit von der Kleinstadt liegt mit Hoi An ein weiteres lohnenswertes Städtchen: Hoi An.

Hoi An mit den alten Tunnelhäusern und die Japanische Brücke eines der Wahrzeichen von Hoi An

10. Hoi An mit Altstadt und japanischer Brücke

Aus guten Gründen gehört Hoi An zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Vietnams. Das Städtchen ist überaus pittoresk und besitzt eine geschichtsträchtige Altstadt mit bunten Häusern im prachtvollen Kolonialstil. Farbenfrohe Lampions schmücken die Gassen und erleuchten die Stadt in der Nacht. Aufgeteilt ist die Altstadt in zwei historische Viertel: dem chinesischen und japanischen. Verbunden werden sie durch eine überaus aufwendig gestaltete japanische Brücke. Sie gehört zu den schönsten Brücken in Vietnam überhaupt.

Die Tempelstadt My Son liegt in Zentralvietnam in der Provinz Quảng Nam

11. My Son die Ruinen der alten Tempelstadt

Vietnam besitzt mit dem Tempel von My Son im zentralen Teil des Landes einen prachtvollen Tempel, der nur 35 km von Hoi An entfernt ist. Die Anlage ist nicht sehr groß, aber dafür sehr alt. So wurden die ältesten Tempel hier bereits im 3. Jahrhundert durch die Cham errichtet. Damit sind sie 500 Jahre älter als die Tempel in Angkor. Gewidmet ist My Son der Hindu-Gottheit Shiva. Die komplette Anlage setzt sich aus 70 kleineren Tempeln zusammen und trägt bereits seit 1999 den Titel UNESCO Weltkulturerbe.

Das Hauptpostamt in der Innenstadt von Ho-Chi-Minh-Stadt in der Nähe der Basilika Saigon Notre Dame

12. Wiedervereinigungspalast in Ho-Chi-Minh-Stadt

Zum einstigen Saigon gehört der Wiedervereinigungspalast, der ein Stück Geschichte von Ho-Chi-Minh-Stadt erzählt. Bis zum Jahr 1976 war Vietnam für 22 Jahre in zwei Teile geteilt: den Süden und den Norden. Der Süden wurde von den USA unterstützt und kämpfte gegen den kommunistischen Norden. Die zwei Panzer auf dem Vorplatz des Palastgeländes erinnern an die Palasteroberung und damit das Ende des Vietnamkriegs. Sie können den Palast selbst und auch die unterirdischen Bunker besichtigen.

Der Unabhängigkeitspalast, auch bekannt als Wiedervereinigungspalast von Saigon

13. Kolonialbauten in Ho-Chi-Minh-Stadt

Als größte Stadt Vietnams ist Ho-Chi-Minh-Stadt reich an Kolonialbauten. Im Rahmen eines Spaziergangs können Sie diese besichtigen, denn die Prachtbauten liegen zumeist im gleichen Distrikt. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Ho-Chi-Minh-Stadts gehört das koloniale Hauptpostamt, welches aufwendig restauriert wurde. Es dient noch immer als Poststelle. Unweit davon gelangen Sie zum Rathaus, in dem das vietnamesische Volkskomitee seinen Sitz hat. Immer ein Foto sind das alte Opernhaus und die majestätische Notre Dame Kathedrale wert.

Dort werden die Schrecken des Vietnam-Kriegs anhand von Fotos und Exponaten gezeigt

14. Kriegsopfer-Museum in Ho-Chi-Minh-Stadt

Um Land und Leute besser zu verstehen, hilft immer ein Blick in die Landeshistorie. Wie die Vietnamesen den Vietnamkrieg empfunden haben, lässt sich bei einem Besuch des Kriegsopfermuseum in Ho-Chi-Minh-Stadt erahnen. Kaum eine andere Sehenswürdigkeit im Süden Vietnams wird häufiger besucht. In dem Museum befinden sich Exponate und Kriegsflugzeuge aus dem Westen. Es ist bedrückend, sich die alten Zellen anzuschauen, in denen einst Vietnamesen inhaftiert waren. Noch schockierender ist die Fotoausstellung, die Kriegsszenen und Leid zeigt. Die Fotos stammen von einem japanischen Kriegsfotografen.

Das Mekongdelta in Vietnam ist ein riesiges Labyrinth aus Flüssen, Sümpfen und Inseln und gehört zu beliebtesten Reisezielen

15. Mekong-Delta das Flussdelta des Mekong

Legendär ist das Mekong Delta im Süden Vietnams. Sie erreichen es unschwer von Ho Chi Minh Stadt. Das Delta formt eine reizvolle Landschaft aus vielen kleinen Inseln, Sümpfen und Flussläufen. Über die Jahrtausende hinweg haben sich dort Menschen angesiedelt, die vor allem von der Landwirtschaft leben. Besuchen Sie das Mekongdelta von Vietnam entdecken Sie einen Mikrokosmos mit schwimmenden Märkten, Landleben und Obstplantagen.

In Cu Chi sind die Überreste des legendären Tunnelsystem aus dem Vietnam Krieg

16. Cu Chi Tunnel - Tunnelsystem aus dem Vietnamkrieg

Bei Cu Chi befindet sich unter der Erde eine geschichtsträchtige Attraktion Vietnams: ein Tunnelsystem. Diese Tunnelsysteme nutzten die Vietcong-Kämpfer, um sich gegen die US-Armee zu behaupten. Sie sind aber kein Überbleibsel aus dem Vietnamkrieg, sondern die Soldaten bahnten sich bereits während des Indochinakriegs unauffällig ihren Weg durchs Gelände. In den Tunneln entstanden mit den Jahren unterirdische Lebensräume mit Schulen, Küchen, und Büros. Bis zu der Kleinstadt mit dem Tunnelsystem sind es von Ho-Chi-Minh-Stadt rund 1,5 Stunden mit dem Auto oder Bus.

In der Nähe der Küstenstadt Da Nang in Vietnam steht die Goldene Brücke die von zwei riesigen Steinhänden in den Himmel gehoben wird

17. Goldene Brücke in Da Nang

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Vietnams gehört die Goldene Brücke. Diese Brücke ist herausragend. Sie ist nicht sehr alt, aber ein architektonisches Wunderwerk. Zum einen begeistert sie durch ihre goldene Farbe und ihre anmutige Formgebung. Und zum anderen wird sie von riesigen Steinhänden getragen. Von der Brücke haben Sie einen herausragenden Ausblick auf Da Nang und das Umland.

Der Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng an der Grenze zu Laos ist für seine unterirdischen Flüssen und sein riesiges Höhlennetzwerk bekannt.

18. Sanddünen in Mui Né bestehen aus weißen und roten Dünen

Vietnam wirkt an so vielen Stellen unwirklich. Diese Sehenswürdigkeit des Landes macht dabei keine Ausnahme. Sie befindet sich im Süden des Staates und zeichnet sich durch bis zu 30 m hohe rote sowie weiße Sanddünen aus. Hinter ihnen beginnt gleich die Küste. Die Entstehung der Dünen begründet sich in dem trockenen Klima Südvietnams. Es ist möglich, die Sandformationen zu besteigen und sich von der eigenartigen Atmosphäre inmitten des ansonsten feucht-tropischen Vietnams einnehmen zu lassen. Wer mag, macht mit einer Plastikmatte eine Rutschpartie von den Dünen. Wassersportler nutzen das vorgelagerte Meer dank starker Winde zum Surfen.

Die die roten und weißen Sanddünen sind ein Highlight von Mui Ne

19. Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng

Zwischen Hanoi und Ho An finden Sie den Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalpark im zentralen Teil des Landes. Er ist reich an einer unberührten Natur, in der sich exotische Tiere und seltene Pflanzen verbergen. Berge schießen aus dem dichten Regenwald heraus. Schmale Flüsse durchziehen die Landschaft und hier und da findet sich eine Höhle. Neben sehr kleinen Höhlen ist der Nationalpark Vietnams weltbekannt für seine größte Höhle der Welt. Touren durch den Nationalpark sind problemlos möglich. Leicht lassen sich dabei Affenarten wie Languren, Makaken und Gibbons entdecken, denn der Nationalpark ist nicht stark frequentiert. Über die Baumwipfel schweben bunte Vögel und im Dickicht verstecken sich Schuppentiere sowie Schwarzbären. Seit 2003 trägt der Park den Titel UNESCO-Weltnaturerbe, was er mehr als verdient hat.

Nha Trang Strand, bester Badestrand für Wassersport, Tauchen und Schnorcheln in Vietnam.

20. Strand von Nha Trang

Im Süden von Vietnam liegen einige der schönsten Strände. Besonders lohnenswert ist ein Relaxen am Strand von Nha Trang, zu dem die gleichnamige Stadt gehört. Sie können in Strandrestaurants ein typisches Essen aus Vietnam genießen und ins Wasser springen. Bei Bedarf nehmen Sie ein Taxis und fahren die Küste nur einige Minuten entlang, um zum Hon Tam Beach zu gelangen. Auch er brilliert durch einen Palmenidylle, an das türkisblaues Wasser gespült wird.


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