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Phnom Penh

Phnom Penh die Hauptstadt von Kamdodscha

Die Stadt Phnom Penh ist günstig gelegen und hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Mit 1,5 Millionen Einwohnern ist Phnom Penh nicht nur die Hauptstadt Kambodschas, sondern auch das bedeutendste wirtschaftliche Zentrum Kambodschas. Hier gibt es eine Universität und ein Technikum, einen internationalen Flughafen, einen Hafen. Phnom Penh ist über den Mekong für Schiffe erreichbar, und sie liegt am Tonle Sap, der in den Mekong fließt. Phnom Penh lebt vom Tourismus, sie ist für kambodschanische Verhältnisse hochmodern, hat ein ausgeprägtes Nachtleben zu bieten und viele Restaurants, die für recht wenig Geld sehr gutes Essen anbieten.

Phnom Penh ist eine typische asiatische Stadt – neben den großen Kaufhäusern gibt es eine unglaubliche Menge kleiner Verkaufsräume und -läden, Buden, Kioske und Märkte, die wirklich alles feilbieten, was man sich nur denken kann. Phnom Penh lebt vom Handel, jeder einzelne Stadtbewohner scheint sein eigenes kleines Geschäft zu betreiben.

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Von anderen Großstädten im asiatischen Raum unterscheidet sich Phnom Penh durch die ruhigen Nebenstraßen und Alleen mit großen, alten Bäumen. Das Klima der Stadt ist tropisch, die Temperatur bewegt sich das ganze Jahr über zwischen 23° und 33° C. September und Oktober sind Monate mit extrem hohem Niederschlag, aber die Regenzeit beginnt mit etwa 20 Regentagen pro Monat schon im Juli. Im November ist es wieder trockener, und zwischen Dezember und März regnet es fast nicht. Die beste Reisezeit liegt also im europäischen Winter.

Der Name der Stadt weist schon auf die erste Sehenswürdigkeit hin: Der Wat Phnom Daun Penh, ein Hügeltempel, wurde im Jahr 1372 auf einem künstlichen Hügel errichtet und gab der Stadt den Namen Phnom Penh. Fünf Buddha-Statuen sollten hier untergebracht werden. Ein Königspalast aus dem 19. Jahrhundert ist ebenso sehenswert wie französische Villen der Kolonialzeit, die im Stil der 1920er Jahre erbaut wurden (Art Déco).

Andere interessante Bauten wie das Nationaltheater (inzwischen abgerissen), das Nationale Sportzentrum, Gebäude der königlichen Universität und das Institut für Fremdsprachen wurden von Vann Molyvann und anderen Architekten errichtet, die einen Stil in der Synthese von Bauhaus, Tradition von Angkor und Moderne entwickelten. Vier traditionelle Wats befinden sich in Phnom Penh: Der Wat Botum von 1422, der Wat Langka aus dem gleichen Jahr, der Wat Ounalom, der bis 1999 das Buddhistische Institut beherbergte, und Wat Phnom, was das spirituelle Zentrum von Phnom Penh bildet.

Khmer und Wat Phnom

Der Königspalast mit der Thronhalle und der Silberpagode kann besichtigt werden, und im Nationalmuseum befinden sich viele Artefakte der Khmer-Kunst. Die meisten Reisenden wollen auch das Tuol-Sleng-Genozid-Museum sehen, ein Foltergefängnis der Roten Khmer, und die Killing Fields – ein Massengrab aus der Zeit der Roten Khmer. Wat Phnom ist das höchste Bauwerk der Stadt, es wurde auf einem 27 m hohen künstlichen Hügel errichtet, der 300 m Durchmesser hat.

Die Stupa kann über Treppen und Rampen erreicht werden. Mit der Errichtung dieser Anlage ist eine Legende verbunden: Die Witwe Daun Chi Penh fand im Fluss vier bronzene und eine steinerne Buddha-Statue sowie einen Koki-Baumstamm am Ufer des Mekong. Also ließ sie nicht weit entfernt bei ihrem Haus den Hügel aufschütten und baute den Tempel, der die Statuen beherbergen sollte, aus angespülten Baumstämmen. Natürlich steht heute nicht mehr das originale Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert dort, sondern ein mehrmals vollständig erneuertes und öfter renoviertes Gebäude.

Tuol Sleng Genozid Museum der Roten Khmer

Das Tuol-Sleng-Genozid-Museum in Phnom Penh ist ein ehemaliges Gefängnis (genannt S-21) der Roten Khmer. Die Gebäude, die heute zum Museum gehören, waren ursprünglich eine Schule. Die Roten Khmer nutzten die Anlagen nach der Eroberung Phnom Penhs als Gefängnis, und sie folterten die Insassen dort systematisch. Die Schulgebäude wurden mit unter Strom stehendem Stacheldraht eingefasst. Eine genaue Angabe über die Anzahl der Gefangenen in diesen Gebäuden kann nicht gemacht werden, geschätzt waren es zwischen 14.000 und 20.000 menschen aus ganz Kambodscha.

Bei der Befreiung des Gefängnisses waren nur 14 der dort inhaftierten Menschen noch am Leben, ein Teil derer starb später ebenfalls an den Folgen der Haft. Neben Folter durch Hängen, Alkohol, Säure und Wasser mussten die Inhaftierten mit schlechten hygienischen Umständen, wenig Platz, absolutem Kommunikationsverbot und dem Tod aller Angehörigen klarkommen. Zellen, Ketten, Galgen und Folterinstrumente sind im Museum ebenso ausgestellt wie Dokumentationen der Leben einzelner Gefangener. Fotografien wurden vom Gefängnispersonal zu Tausenden angefertigt. Im Archiv des Museums befinden sich mehr als 4.000 schriftliche Geständnisse, mehr als 6.000 Biografien und etwa die gleiche Anzahl Fotografien. Das Archiv wurde von der UNESCO als Memory of the World registriert.

Der Zentralmarkt Phnom Penhs wurde in den Jahren 1935 bis 1937 errichtet. Das Gebäude ist im Art-Déco-Stil errichtet und wurde von zwei französischen Architekten entworfen. Er liegt etwa im geografischen Zentrum der Stadt und besteht aus einem zentralen hohen Kuppelbau sowie vier Gebäudearmen. Öffnungen und Säulen lassen den Wind durch – das ist im tropischen Klima Phnom Penhs angenehm. Die Verkaufsstände bieten alles feil, was man in Asien und speziell Südostasien erwartet. Von Bekleidung über Taschen, Sonnenbrillen und DVDs bis hin zu Büchern, elektronischen Geräten und lokalem Kunsthandwerk gibt es alles, inklusive Lebensmittel und Blumen.

Killing Fields

Im Umland Phnom Penhs befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten. Nahezu jede Rundreise durch Indochina bietet Gelegenheit, sich mit den sogenannten Killing Fields in Kambodscha auseinanderzusetzen. Dabei handelt es sich um mehr als 300 Orte, an denen politisch motivierte Massenmorde durch die Roten Khmer stattfanden, geschätzt mehr als 200.000 Menschen kamen hier in den Jahren 1975 bis 1979 ums Leben. Die bekannteste Stätte dieser Massenmorde befindet sich in Choeung Ek, hier starben vermutlich bis zu 17.000 Menschen. Die von ihnen aufgefundenen und erhaltenen Totenschädel werden in einer hier errichteten Stupa zum Gedächtnis aufbewahrt.

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