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Panchakarma Kur

Ayurveda - Panchakarma in Indien oder Sri Lanka

Die Heilkunst des Ayurveda stammt aus Indien, das bis heute neben Sri Lanka und Nepal zu den Kernländern gehört. Der Begriff Panchakarma heißt übersetzt „fünf (Be-)Handlungen“ und stellt die zentrale Einheit der Reinigung dar, die den Körper und die Psyche umfasst. Am Ende soll der Mensch im wahrsten Sinne des Wortes leichter, unbeschwerter und reiner in seinen Alltag zurückkehren. Um diesen Zustand über längere Zeiträume zu erhalten, ist es notwendig, sich einerseits an wichtige Grundregeln des Ayurveda zu halten, andererseits die Kur durchaus ein bis zwei Mal pro Jahr zu wiederholen. Panchakarma ist ein Teil von Ayurveda und kommt aus dem nordindischen Raum, Infos und Reisen für Ihre Panchakarma-Kur in Indien.

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Panchakarma - das Original aus Südasien

Nicht immer lässt sich dies mit einer Reise oder einem Urlaub in Sri Lanka oder Indien verbinden. Doch der Flug lohnt sich, wenn auf eine gute Institution geachtet wird. Aufgrund steigender Tourismuszahlen werden inzwischen auch hier Pseudokuren angeboten, die allenfalls eine angenehme Wellnessbehandlung sind. Asien ist der Mutterkontinent der Heilkunst. Beim Panchakarma lassen sich die fünf Handlungen in mehrere Phasen einteilen: vorbereiten - mobilisieren/lösen - ausleiten - nachbehandeln.

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Jede dieser Phasen sowie die Methoden und verwendeten Mittel sind stets individuell auf den Patienten einzustellen, nicht umgekehrt. Verwendet werden Massageöle, zwei- oder vierhändige Massagetechniken und spezielle Kräutermischungen. Von den Tausenden der vorhandenen Kräuter werden mehrere Hundert für heilpraktische Zwecke verwendet. Das bedeutet eine Unzahl an Mixturen, wobei auf die Konstitution des Patienten stets Rücksicht genommen wird, nicht jeder verträgt alles.

Die Vorbereitungen


Eine korrekt durchgeführte Kur beginnt mit einer genauen Anamnese. Soll gesundheitlich vorbeugend oder Krankheiten lindernd gearbeitet werden? Die Pulsmessung auf diversen Pulsebenen ist eine typisch asiatisch-medizinische Untersuchungsmethode. Nach dieser Voruntersuchung wird alles ausgerichtet.

Zu einer umfangreichen Ayurvedakur gehören innerliche und äußerliche Vorbereitungen. Häufig wird bereits mit der Äußerlichen gestartet, meist aus Zeitgründen. Grundsätzlich sind allerdings, je nach Patiententyp, vorab mehrere Kräuter- oder Gheetage (Ghee = geklärte Butter) zu empfehlen, bei denen die Flüssigkeiten getrunken werden.
  Die ayurvedische Außenbehandlung (Poorvakarma) startet mit dem Lösen der Schlacken und Giftstoffe aus den Körperzellen. Hochwirksame Öle kommen zum Einsatz, dazu diverse Massage- und Klopftechniken mit unterschiedlicher Stärke.

So können beispielsweise Kräuter in einem Leinensäckchen auf den Körper geklopft werden, alternativ wird gekochter Milchreis mit Essenzen getränkt und diese Mischung im Säckchen auf die Haut geklopft.

Synchronmassagen durch die Hände zweier Masseure sind ausgesprochen wirksam, ebenso die Ölentspannung durch einen Dauerstrahl auf die Stirnmitte - wohl eine der bekannteren Methoden des Ayurveda.

Die Giftstoffe aus dem Körper leiten


Diese Form der Lösung und Entschlackung kann mehrere Tage dauern, es folgt eine kurze Entspannung, dann wird ausgeleitet. Traditionell gibt es fünf Wege der Ausleitung: über den Darm durch Einläufe (Vasti) oder Abführmittel (Virechana), über Nase (Nasya), Mund (Vamana) und Aderlass (Rakta Moksha). Das therapeutische Erbrechen, Vamana, ausgelöst durch Salzwasser, wird heute oft nicht mehr praktiziert; auch der Aderlass eignet sich nicht für jeden.

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Bei der Nasenausleitung werden einzelne Öltropfen inhaliert, die die Ausscheidung anregen. Die angesprochenen Abführmittel bestehen nicht aus westlichen, schulmedizinischen Produkten, sondern ebenfalls aus Öl- und Kräutermischungen.

Dass an diesen Tagen die Nahrung nach ayurvedischen Prinzipien und patientengerecht umgestellt wird, ist selbstverständlich: keine Rohkost, leichte Küche, kein Fleisch, meist auch kein Fisch.

Auch zu Hause nachbehandeln


Nun folgt die Nachbehandlung (Paschatkarma), die ebenfalls ein ausführliches Arzt-/Therapeutengespräch mit einschließt. Die Nahrung muss allmählich wieder umgestellt werden, auch hierzu werden Ratschläge gegeben. Wer fleischlos bleiben möchte, für den bietet Asien eine Vielfalt an vegetarischen Küchen. Zum Panchakarma gehört auch die Lebenseinstellung: Ruhe, Gelassenheit, Leben im Hier und Jetzt. Dies sind bekannte Bestandteile uralter fernöstlicher Heilmedizin, die auch bei uns immer mehr Anhänger findet.

Panchakarma aus Indien oder Sri Lanka

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