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Nepal Informationen

Reiseinformationen für Ihre Reisen nach Nepal

landkarte-nepal-klNepal, der Binnenstaat, eingebettet zwischen China und Indien, zählt sicher nicht zu den bekanntesten Urlaubsländern. Außer der Hauptstadt Kathmandu kennt man kaum eine Stadt oder eine Region des Landes. Doch immer mehr Wanderer, Kulturinteressierte oder Abenteurer zieht es nach Nepal, das mit freundlichen Einwohnern, einer spektakulären Naturkulisse und einer atemberaubenden Geschichte fasziniert.

Bei Nepal denkt man sofort an verschneite, karge Berggipfel, vermummte Sherpas, zottelige Yaks, den Yeti, spirituelle Klöster und an bunte, im Wind flatternde Gebetsfahnen. Natürlich spielt der Himalaya eine wichtige Rolle im Land. Die Bevölkerung musste sich über Generationen an das oft harte Klima und die speziellen Wetterbedingungen anpassen.

Und besonders der Berg Sagaematha, der gewaltige Mount Everest strahlt eine besondere Faszination aus. Doch Nepal bietet auch endlose Nationalparks mit dichtem Dschungel, aromatische, exotische Speisen und eine in den Bann ziehende spirituelle Aura.

Nepal - Beste Reisezeit, Wetter und Klima

Vor jeder Nepalreise sollte man sich bewusst machen, dass das Wetter hier genau so unberechenbar sein kann, wie in Deutschland auch. Doch gilt in Nepal das Sprichwort besonders: Es gibt keine schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Im Oktober beginnt die trockene Jahreszeit. Im Anschluss der regenreichen Monsunzeit beginnt hier die Natur zu erwachen, alles grünt und blüht. Diese Zeit ist perfekt für Wanderausflüge in die Nationalparks. Auch die Periode Februar bis April ist ideal für Trekkings.

Die Temperaturen sind mild und angenehm. Ein besonders Highlight sind zu dieser Jahreszeit die Wildblumen, die in ihrer vollsten Blüte stehen. Dezember und Januar sind bitter kalt und man muss mit starken Schneefällen rechnen. Zwar bieten diese Monate eine optimale und klare Sicht, doch ist dies wahrlich nur für hartgesottene Abenteurer zu empfehlen. Mai und Juni sind als die heißen und staubigen Monate bekannt. Die Monsunzeit von Juli bis September ist nicht als Reisezeit zu empfehlen. Die Berge sind wolkenverhangen und viele Straßen und Trekkingwege verschlammt und unpassierbar.

Nepal - Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger

Für die Einreise nach Nepal benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Reisepass, der über die Reise hinaus noch für 6 Monate gültig sein muss. Ebenfalls benötigen die Urlaubsgäste ein Visum. Das kann im Vorfeld bequem bei der Botschaft Nepals oder auf jedem nepalesischen Konsulat beantragt werden. Auch erhält man das Einreisevisum direkt vor Ort am internationalen Flughafen von Kathmandu. Zwar gibt es hier moderne Apparat, um die Daten für die Visa zu erfassen, die Bilder zu erstellen und die Pässe zu scannen, doch sollte man hier eine kleine Weile einplanen.

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier veröffentlichten Einreise- und Visabestimmung übernehmen wir keine Gewähr, erkundigen Sie sich zum aktuellen Stand bei den zuständigen Behörden.

Nepal - Zeitunterschied und Stromversorgung

In Nepal wird nicht von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt. Im deutschen Sommer beträgt der Zeitunterschied zu Nepal 3 Stunden und 45 Minuten, während die Differenz im Winter 4 Stunden und 45 Minuten beträgt. Die Stromspannung in Nepal beträgt 230 Volt Wechselstrom. Generell ist die Stromversorgung in Nepal gut, doch sollte man vor allem während der Trekking Touren beachten, dass ein Stromnetz nicht immer verfügbar ist. Auch wird in Gebirgsregionen der Strom heute noch stundenweise abgestellt und auf Notstromaggregate umgestellt. Für wichtige elektrische Geräte empfiehlt sich die Mitnahme eines Zusatz-Akkus oder einer praktischen Powerbank. Deutsche Stecker sind mit den Steckdosen in Nepal kompatibel. Alle gängigen Flachstecker können hier problemlos verwendet werden und Reiseadapter sind nicht notwendig.

Nepal Sehenswürdigkeiten

nepal-mount-everestDas Highlight jeder Nepal Reise ist natürlich die Landeshauptstadt Kathmandu mit ihrem historischen Stadtkern. Hier kann man unendlich viele historische Plätze und alte Tempel besuchen. Der Durbar Square am Vishnumati Fluss gilt als Herz der Stadt. Im Stadtteil Thamel pulsiert das Leben. Hier findet man die unzähligen, bunten Geschäfte und Märkte, während man sich im östlich gelegenen Ratna Park wunderbar entspannen kann. In der zweitgrößten Stadt Patan ist der prächtige Königspalast ein Must-see, dessen Blickfang die prunkvolle Badewanne ist.

Auch der Jagannarayan Tempel aus Ziegelsteinen, der Goldene Tempel, der älteste Tempel, Kumbeshawar und viele kleine Kunst,- und Handwerksbetriebe sind hier zu finden. Etwas außerhalb Patans befindet sich Nepals einziger Zoo, und auch die vier 2500 Jahre alten Stupas sind hier zu bewundern.

Bhaktapur gilt als mittelalterliche Stadt, die mit ihrem ganz besonderen Charme verzaubert. Hier reihen sich Tempel, Säulen und Statuen dicht aneinander. Auch den berühmten Töpfermarkt sollte man sich in Bhaktapur nicht entgehen lassen. Doch alleine das Alltagsleben ist in dieser Stadt schön zu beobachten. Wäsche wird an öffentlichen Wasserhähnen gewaschen, Getreide und Obst liegt zum Trocknen auf großen, geflochtenen Bambustellern vor den Häusern und Frauen färben in der Sonne ihr mühsam gesponnenes Garn.

Das gesamte Kathmandu Tal besticht mit einer herrlichen Natur, unzähligen kleinen Dörfern und versteckten Tempeln und Stupas. Der Chitwan Nationalpark oder Phokara, die beschauliche Stadt am See, in Nepal erlebt man zauberhafte Sehenswürdigkeiten und Naturlandschaften, abseits der Touristenströme.

Nepal - Bevölkerung, Sprache, Religion und Währung

Nepals Bewohner sind ein Mix aus verschiedenen ethnischen Völkern. Indo, tibeto und birmanische Volksgruppen sind hier verschmolzen. Es gibt eine Vielzahl an ur-nepalesischen Stämmen, zu denen unter anderem die Newar, Sunwar, Tharu, Rai und Limbu gehören. Der bekannteste Stamm Nepals sind die Sherpa. Kaum jemand weiß, dass der Begriff Sherpa nicht Träger bei Expeditionen bezeichnet, sondern einen eigenen, alten Volksstamm benennt. In Nepal wird die Sprache Nepali gesprochen, die zu einer Untergattung der indogermanischen Sprachen zählt.

Englisch ist in Nepal zweite Amtssprache und wird daher beinahe im ganzen Land gut verstanden und auch gesprochen. In Nepal leben unzählige Religionen friedlich nebeneinander. Den größten Teil der Bevölkerung machen natürlich Hindus aus, doch auch Buddhisten, Christen und Muslime leben in Nepal. Dazu gibt es in Nepal noch die Einteilung in Kasten und viele spirituelle Untergruppen der Religionen. In Nepal bezahlt man mit der nepalesischen Rupie. Besonders bei Trekkingtouren und Rundreisen in abgelegene Regionen sollte man darauf achten, genügend Bargeld mitzuführen. In den großen Städten werden Kreditkarten problemlos akzeptiert und auch Bankautomaten sind verfügbar.

Geschichte Nepals

240 Jahre lang war Nepal ein hinduistisches Königreich. Bis ins Jahr 2006 stand Nepal im Schatten eines Bürgerkrieges. Seit 2008 ist das Land eine demokratische Bundesrepublik. Auch heute noch gilt in Nepal das Kastenwesen, das für europäische Verhältnisse nicht wirklich einfach zu verstehen ist. Ähnlich wie im indischen Kastenwesen gibt es auch hier die Kasten der Unberührbaren im Gegensatz zur reichen Oberkaste. Private oder geschäftliche Beziehungen werden offiziell nur unter Menschen der gleichen Kaste akzeptiert.

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