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Mongolei Informationen

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Alle Infos für Ihre Reisen in die Mongolei

Das Land des Dschingis Khans, der weiten Steppen und der unberührten Natur, die Mongolei zählt zu jenen Reisedestinationen, die auch heute noch kaum etwas vom Massentourismus spüren. Hier findet man noch Herden von wilden Pferden, Schafen und Steinböcken in den Naturparks, erlebt die riesigen Sanddünen und besuchte den Huvsgul See, den zweitgrößten Süßwassersee der Welt.

Die Mongolei ist etwa 4 Mal so groß wie Deutschland, wird aber nur von etwa 2,5 Millionen Einwohnern besiedelt. In den weiten Landschaften leben auch heute noch die Steppennomaden mit ihrer ganz speziellen Kultur. Ihre vielschichtige Bekleidung, ihr eigentümlicher Kehlkopfgesang, Geschichten über ihren Alltag und die Herzlichkeit, wie sie alles Neue und Fremde aufnehmen, machen ein Zusammentreffen mit diesem Volk zu einem Highlight jeder Mongolei Reise. Garantiert werden aber die Gäste auch von der Einfachheit und der puristischen Art dieses Landes magisch angezogen.

Mongolei - Beste Reisezeit, Wetter und Klima

In der Mongolei herrscht ein extremes, kontinentales Klima, welches als winterkaltes Trockenklima bezeichnet wird. Die Sommermonate sind warm, die Winter jedoch äußerst lange, sehr kalt, aber trocken. Der Frühling und der Herbst dauern in der Mongolei nur etwa 4 Wochen. Die Sommer sind von den meisten Niederschlägen geprägt. Zwischen Juni und August fallen gut zwei Drittel der jährlichen Niederschlagsmengen.

Der Norden des Landes ist merklich kälter als der Süden. Während im Süden die Temperaturen in den Wintermonaten etwa -15° Celsius betragen, wird man im Norden von Minusgraden bis zu -35° Celsius überrollt. In der Region der Wüste Gobi können die Temperaturen im Sommer auf extreme 45° Celsius steigen. Für Reisen in die Mongolei muss das Gepäck mit Bedacht und Sorgfalt gepackt werden. Wetterfeste Kleidung, warme Kleidung für kühlere Abendstunden auch im Sommer und Kopfbedeckungen sind äußerst wichtig.

Mongolei - Einreisebestimmung für deutsche Staatsbürger

yurt-mongoleiFür die Einreise in die Mongolei benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Reisepass. Der Pass muss über die Reise hinaus noch weitere 6 Monate gültig sein. Kinder benötigen ebenfalls einen eigenen Reisepass. Personalausweise gelten nicht als Reisedokument.

Deutsche Staatsbürger können für einen Zeitraum von 30 Tagen visumfrei in die Mongolei einreisen. Wer einen längeren Aufenthalt plant, muss bei der Botschaft der Mongolei in Berlin um ein entsprechendes Visum ansuchen. Alle, die ohne Visa länger als 30 Tage im Land verbleiben, müssen bei der Ausreise mit Strafen rechnen.

Diese Strafe errechnet sich aus den jeweiligen Tagen, die man die erlaubte Zeitspanne von 30 Tagen überschritten hat. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden sollte man aber unbedingt immer auf Einhaltung der Visapflicht achten.

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier veröffentlichten Einreise- und Visabestimmung übernehmen wir keine Gewähr, erkundigen Sie sich zu dem aktuellen Stand bei den zuständigen Behörden.

Mongolei - Zeitverschiebung und Strom

Der gewaltige Binnenstaat Mongolei wird in zwei Zeitzonen eingeteilt. Hier gibt es jedoch keine Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und der Mongolei beträgt plus 7 und plus 8 Stunden in den Sommermonaten und plus 8 und plus 9 Stunden während der deutschen Winterzeit. Um den Unannehmlichkeiten des Jetlags zu entgehen, empfiehlt es sich, viel zu trinken und sich sofort nach Ankunft dem im Urlaubsland herrschenden Tagesrhythmus anzugleichen.

Die Stromspannung in der Mongolei beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Generell sind die Steckdosen mit europäischen Stecker kompatibel, doch gerade in entlegenen Gegenden können die Steckdosen variieren und die Stecker könnten nicht richtig in den Steckdosen sitzen. Zur Sicherheit ist eine Mitnahme eines Reiseadapters empfohlen. Diese kann man aber auch an jedem Flughafen und in zahlreichen Geschäften in den größeren Geschäften erhalten. Oft werden Adapter auch an den Hotel-Rezeptionen verliehen.

Mongolei - Sehenswürdigkeiten

Wanderer dürfen sich auf keinen Fall die Besteigung des Tsetseegums entgehen lassen. Dieser Berg zählt als schönster der vier heiligen Berge im Bogdkhan Nationalpark. Er ist mit einer Höhe von 2256 Metern auch der höchste Berg dieses heiligen Quartetts. Ebenfalls Wandervergnügen pur verspricht die Bergregion von Changai. Der absolute Höhepunkt nach eine anstrengenden Marsch sind aber hier die berühmten heißen Quellen. In dieser Region befinden sich mehr als 40 heiße Quellen, manche erreichen sogar eine Temperatur von über 90° Celsius und sind nicht zum Baden geeignet.

mongolei-01Auch das älteste buddhistische Kloster der Mongolei sollte man während des Aufenthalts besichtigen. Das Kloster Erdenen Zuu wird auch Kloster der hundert Schätze genannt und bezaubert mit den 60 Tempeln hinter den 400 Meter langen, alten Mauern. Die Lavahöhle Taliin Agui wird auch verstecktes Juwel der Mongolei genannt. Diese Höhle mitten in der Steppe ist mit einer Länge von 200 Metern und 7 Kammern die größte Höhle der Mongolei.

Absolut beeindruckend präsentiert sich der Nationalpark Gobi Gurvansaikhan. Hier herrscht sowohl die extreme Hitze der Wüste vor, man erlebt die sogenannten singenden Dünen, findet aber auch den ewigen Schnee im Yolyn Am, dem Tal der Lämmergeier.

Alle Fans von Fossilien müssen unbedingt das Naturkundemuseum in Ulan Bator besuchen. Die Ruinen von Karakorum, die malerisch romantische Region von Terchin Tsagaan Nur, Uvs Nur, der Nationalpark der Schneeleoparden, der Winterpalast von Bogd Khan und vieles mehr erwartet die Urlaubsgäste auf ihren Reisen durch die spannende Mongolei.

Mongolei - Bevölkerung, Sprache, Religion und Währung

Die Mehrheit der Bevölkerung der Mongolei gehört dem Volksstamm der Chalcha an. Nur etwa 12 Prozent der Bevölkerung setzt sich aus Chinesen, Kasachen und Russen zusammen. Die Mongolei zählt zu dem Land mit dem größten Bevölkerungswachstum, was sich bislange in dem dünn besiedelten Land nicht negativ ausgewirkt hat. Die mongolische Sprache ist das Chalcha-Mongolisch.

Doch gibt es auch noch weitere Dialekte, die in den verschiedensten Regionen und von den unterschiedlichen Volksgruppen gesprochen werden. Die Urreligion der Mongolei war der Schamanismus mit seiner Ahnenkultur. Der Buddhismus spielte ebenfalls eine große Rolle in der Mongolei, obwohl er in der Zeit der sowjetischen Herrschaft bekämpft wurde. Christen und Muslime machen einen minimalen Teil der Bevölkerung der Mongolei aus.

Die Währung der Mongolei ist der Tögrög, auch Tugrik genannt. Geld kann man hier in zertifizierten Wechselstuben, auf Bankinstituten und in großen Hotels wechseln. Kreditkarten werden nur in großen Städten und in Hotels akzeptiert. Auch sind in den Großstädten ATM`s zu finden. Bei Rundreisen in entlegene Gebiete sollte man jedoch genügend Bargeld mit sich führen.

Mongolei - Geschichte

Schon vor 500.000 Jahren wurde das Gebiet der heutigen Mongolei besiedelt. Die Mongolen galten einst als barbarisches Volk und ihre Krieger wurden gefürchtet. Doch in der Mongolei selbst galt Dschingis Khan als Herrscher mit Kraft und war das Sinnbild für die mongolische Einigkeit. Im Jahre 1924 war die Mongolei der zweitgrößte kommunistische Staat der Welt, und die mongolische Währung wurde eingeführt. Ab dem Zerfall der sowjetischen Union wollte auch die Bevölkerung der Mongolei in einem freien, demokratischen Land leben. Heute ist das Land eine stabile Demokratie.

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