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Luang Prabang

Luang Prabang im Norden von Laos am Kekong Fluss

In Laos ist die alte Königsstadt Luang Prabang interessant. Die Stadt ist mit etwa 48.000 Einwohnern nicht sehr groß, hat aber einen internationalen Flughafen, der überwiegend von Touristen frequentiert ist. Auf etwa 300 m Höhe liegt zwischen dem Mekong und dem Nam Khan das historische Zentrum von Luang Prabang. Die Stadt war und ist Handelszentrum für Teakholz, Reis und Kautschuk sowie handwerkliche Produkte. Das Klima ist tropisch mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 15° und 35° C, dabei sind die Monate November bis März kühler. Die Regenzeit fällt in die Monate Mai bis September, wobei vor allem Juni, Juli und August sehr nass sind.

Luang Prabang zieht Reisende aufgrund einiger historischer Gebäude, aber vor allem wegen der Wats an. Der alte Königspalast ist heute das Nationalmuseum, hier können der Thron des Herrschers der Lan Chang-Dynastie sowie religiöse Schätze angesehen werden. Der Palast wurde 1904 während der französischen Kolonialzeit für König Sisavang Vong und dessen Familie erbaut. 1975 wurde der Tempel in ein Museum umgewandelt. Der architektonische Stil des Gebäudes ist faszinierend, die Mischung aus traditionellen laotischen Motiven und französischem Jugendstil ist ganz apart. Im Thronsaal befinden sich die Kronjuwelen von Laos. Vat Saen hat seinen vermutlich daher, dass die Anlage nach der Spende von 100.000 Kip im 1718 erbaut wurden konnte. Saen bedeutet 100.000. Allerdings sagt die Legende, dass der Name des Tepels von den 100.000 Lotusblüten kommt die überall am Tempel angebracht sind: Wände, Reliefs und Pavillons sind damit verziert.

Tempelanagen in Luang Prabang

Vat Saen liegt an der Hauptstraße von Luang Prabang , die Hauptgebäude sind auf einem gepflasterten Hof gebaut. Kleinere Gebäude befinden sich nach Osten zur Straße hin. Wat Xienthong, meist Wat Xieng Thong geschrieben, ist eine Tempelanlage am Ufer des Mekong und wurde 1560 erbaut und in den 1960er Jahren restauriert. Dies ist der einzige Tempel von Luang Prabang, der 1887 bei der Plünderung nicht beschädigt wurde. Vat Xienthong zeigt die für den Norden von Laos typische Bauweise mit bis auf den Boden reichenden Dächern. Auf dem Gelände des Tempels befinden sich mehr als zwanzig Gebäude, darunter Schreine, Pavillons und Residenzen. Der Garten ist spektakulär. Wat Visounaraht, oft als Wat Visoun bezeichnet, liegt auf der südöstlichen Seite des Tempelbergs Phou Si. Der Vat wurde 1512 gegründet, es ist die älteste Tempelanlage in Luang Prabang. 1887 zerstörten ihn chinesische Horden. Allerdings wurde die Anlage im 20. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Die Fenstersäulen im Khmer-Stil im Hauptgebäude des Vat (laotisch Sim) sind faszinierend, und der Tempel ist seit 1942 ein Museum mit vielen Buddhastatuen. Typisch ist die in Luang Prabang häufig dargestellte Geste der Regenanrufung: Die überlangen Arme reichen seitlich am Körper nach unten, die Figuren stehen. Die Wassermelonen-Stupa That Makom befindet sich auf dem Gelände dieses Vats, den Namen erhielt dieses Gebäude von der halbrunden Spitze. Das Gebäude wurde 1504 von der königlichen Gemahlin Phantin Xieng gestiftet und 1932 wieder aufgebaut. Die Tempelanlage Wat Sop steht im Nordosten der Altstadt, sie wurde 1480 als Bestattungstempel von König Chakkrapat gegründet. Fünf Jahre später entstand auf dem Gelände ein zweiter Bestattungstempel. Bei Umbauten im 18. Jahrhundert wurden die beiden Tempel zusammengebaut. Das heute dort stehende Gebäude entstand 1909. Vat Chom Kong wurde um 1850 erbaut, der Tempel beherbergt den angeblich schönsten Garten von Luang Prabang und zeigt zwei aus China stammende Wächterfiguren vor dem Gebäude. Wat Mai, korrekt Vat Mai Suwannaphumaham ist die größte und am reichsten dekorierte buddhistische Anlage in Luang Prabang.

Der Tempel wurde im 18. Jahrhundert erbaut und befindet sich nahe dem Königspalast beziehungsweise dem Nationalmuseum. Eine Buddhafigur aus Jade befindet sich im schönen rot-goldenen Interieur. Der heilige Tempelberg Phou Si ragt gegenüber des alten Königspalasts auf. Ein Treppenpfad, der nachts beleuchtet ist, führt auf den 150 m hohen Hügel, den eine Pagode mit goldener Kuppel krönt. Unten steht der Vat Pha Huak, der im 19. Jahrhundert entstand und auf Wandgemälden die Stadt Luang Prabang als himmlische Stadt zeigt. Beim Bergtempel Vat Chom Si endet der Aufstieg. Diese kleine Tempelanlage besteht außerdem aus einem sitzenden Buddha und einer Stupa und ist aufgrund der herrlichen Aussicht über den Mekong und Nam Khan sowie die dazwischenliegende Altstadt von Luang Prabang so berühmt. Ein liegender Buddha ist nahe dem Treppenpfad zu sehen, und auch den Vat Si Phutthabat erreicht man auf diesem Weg. Eine kleine Kapelle auf dem Tempelgelände zeigt an, wo sich der Fußabdruck des Buddha befindet, der diesen als Beweis seiner Wertschätzung der hiesigen Menschen an dieser Stelle hinterließ.

Pak Ou Kalksteinhöhlen

Der Vat Pha Khae am Fuß der Treppe hat eine wunderbare Pagode mit kunstvollen Stuckverzierungen. Am Fuß des Tempelbergs befindet sich der Nachtmarkt, in der Hauptstraße der Altstadt werden jede Nacht ab 18 Uhr Textilien, Souvenirs und Lebensmittel feilgeboten. Die Textilien sind als qualitativ hochwertig bekannt, sie werden von Händlerinnen aus dem Volk der Hmong angeboten. Außerhalb von Luang Prabang befinden sich einige Ausflugsziele, die religiöse Bedeutung haben. Die Pak Ou-Kalksteinhöhlen sind etwa 25 km im Norden von Luang Prabang befinden sich in den Klippen am Ufer des Mekong. Die zwei Höhlen sind einer der wichtigsten buddhistischen Wallfahrtsorte in Laos. Die Aussicht von den Höhlen aus ist wunderbar. Die Pak Ou-Kalksteinhöhlen können mit dem Boot innerhalb von eineinhalb Stunden erreicht werden. Manchmal sind die Höhlen von Einsiedlermönchen bewohnt, aber immer kann man viele Buddhastatuen aus verschiedenen Materialien bewundern.

Luang Prabang - Kuang Si Wasserfall

Die Figuren wurden und werden von Reisenden gestiftet, deren Weg an den Höhlen vorbei führt. Viele der Statuen sind sehr alt und beschädigt, sie zeigen die verschiedensten Positionen: Manche meditieren, andere lehren, zeigen Frieden, Regen und Erlösung im Nirvana. Der Kuang Si Wasserfall, eine etwa 45minütigen Tuk Tuk-Fahrt vor Luang Prabang gelegen, ist ebenso sehenswert wie der kleinere Tat Se Wasserfall, der näher an der Stadt liegt. Die türkisblauen Becken, in denen sich das Wasser nach einem Fall von etwa 60 m sammelt, sind wunderschön. Die Kaskaden können besichtigt werden, denn ein Fußweg führt links daran vorbei. Der Weg ist gut gewartet mit Brücken und ausgelegten Fußpfaden – die Gebühr, die für die Besichtigung des Wasserfalls erhoben wird, fließt in den Erhalt des Naturschauspiels und die Pflege der Wege. In einigen der kleinen Wasserbecken kann man schwimmen, während andere als heilige Stätten abgeriegelt sind. Der Nam Ou fließt 448 km durch Laos in den Mekong.

Indochina Rundreisen mit Laos von AsiaGo

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