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Khaosan Road

Im Stadtteil Bang Lam Phu von Bangkok

Sie zählt zu den »drei Ks«. Neben Kathmandu in Nepal und Kuta-Beach auf Bali – so heißt es – muss jeder junge Rucksackreisende auch einmal die Khaosan Road in Bangkok gesehen haben. Die Straße gilt als das Mekka der Backpacker. Von günstigen Unterkünften, gutem Essen bis hin zu schrillen Partys wird hier alles geboten, was das Herz eines Backpackers höher schlagen lässt. Vom Reishandel zur Backpacker-Meile Doch die Straße im Stadtteil Banglamphu ist wesentlich älter als der Rucksacktourismus in Thailand. Gebaut wurde sie vor über einhundert Jahren von König Rama V.

Der Name Khao San Road bedeutet ursprünglich »Straße des geschälten Reises«

Viele hölzerne Geschäfte verkauften ungekochten Reis und sorgten damit dafür, dass die Straße langsam aber stetig wuchs. Ab Ende der 1970er Jahre vollzog sich dann der erste große Wandel: Rucksackreisende entdecken sie und erste Billigunterkünfte eröffneten. Die Zahl der Gasthäuser stieg bis Anfang der 1990er Jahre weiter an. Damit verbunden war auch ein entsprechender Anstieg der Mietpreise, weshalb viele alteingesessene Reishändler ihre Geschäfte aufgeben mussten. Bis weit in die 1990er Jahre hatte die Khao-San Road dann vor allem den Ruf, nur ein Ort mit vielen billigen Absteigen für Backpacker zu sein.

khaosan-road-bangkokDoch spätestens seit dem Kinoerfolg »The Beach« Anfang des neuen Jahrtausends ist sie selbst zu einer Touristenattraktion geworden. Im Film schlendert der von Leonardo Di Caprio gespielte junge Rucksacktourist Richard die Straße entlang und trifft in einem heruntergekommenen Hotel den schottischen Aussteiger »Daffy Duck«.

Das Hotel befindet sich zwar in Wirklichkeit in Phuket und nicht in Bangkok, aber das hat der Popularität der Straße nicht geschadet. Noch immer gilt sie als Backpacker-Meile, auch wenn sich das Bild erneut gewandelt hat.

Backpacking-Urlaub in Bangkok

Wo vor wenigen Jahren einfache Gasthäuser standen, begrüßen heute Mittelklassehotels ihre Gäste. Und selbst Unterkünfte mit Pool, Roomservice und anderen Annehmlichkeiten der gehoben Klasse gibt es inzwischen.

Und so drängen sich heute nicht nur Backpacker durch die Straße, auch viele Familien mit Kindern haben sie inzwischen für sich entdeckt. Und ältere Touristen kehren selbst nach vielen Reisen immer wieder an den Ort zurück, den sie noch aus den Anfangszeiten des Rucksacktourismus kennen. Nur echte Aussteiger wie »Daffy« in »The Beach« findet man nur noch selten. Südostasien für Einsteiger Aber natürlich gibt es sie noch: Junge Rucksackreisende, die gerade ihren Backpacking-Urlaub durch Thailand und den Rest Südostasiens gestartet haben.

Für sie ist die Khao San Road der ideale Ausgangsort. Zwar sind sie nicht mehr in der westlichen Heimat, aber die Umstellung fällt heute nicht mehr ganz so schwer wie vielleicht noch bei Reisen vor 20 Jahren. Die meisten Unterkunftsinhaber sprechen inzwischen einigermaßen gut Englisch und selbst beim Essen müssen sich Touristen nicht mehr allzu sehr umgewöhnen. Neben klassischen Garküchen gibt es mittlerweile auch westliche Fast-Food-Restaurants. Wer also im Urlaub auf thailändisches Curry, gebratenen Reis und Phat Thai verzichten will, kann einfach zum Big Mac greifen.

Party-Zwischenstopp in der Khaosan Road

Auch die beliebten Filialen der Supermarktkette 7-Eleven sind hier vertreten. Perfekte Sightseeing-Lage Besonders die Lage macht die Straße zu einem idealen Ausgangsort für die Besichtigung Bangkoks. Die großen Touristenattraktionen der thailändischen Hauptstadt sind nur wenige Gehminuten entfernt. Zum alten Königspalast mit dem Wat Phra Keo sind es weniger als 1000 Meter. Und für alle anderen Orte warten an beiden Enden der Straße unzählige Tuk-Tuk-Fahrer auf Fahrgäste. Nur schnellen Zugang zum Skytrain und zur U-Bahn sucht man vergebens. Dafür befindet sich eine Haltestelle für die Fähren und Expressboote auf dem Chao Phraya in unmittelbarer Nähe. Vom Flughafen geht es per Bus für unter 200 Baht (ca. 5 Euro) zur Khao San Road. 24 Stunden Party Und selbst wenn es inzwischen nicht mehr nur einfache Unterkünfte gibt, eines zeichnet die Backpacker-Meile auch heute noch aus: die legendäre Party-Szene.

Etliche Bars befinden sich entweder direkt in der 400 Meter langen Straße oder in einer der vielen kleinen Nebengassen. Wer im Urlaub die Nacht zum Tage machen will, ist hier also genau richtig. Meistens ist sie aber nur ein kurzer Party-Zwischenstopp. Danach geht es weiter, etwa wie Leonardo Di Caprio im Film nach Koh Phi Phi oder auf eine der vielen anderen thailändischen Inseln. Und natürlich kann dort dann weitergefeiert werden. Besonders beliebt bei jungen Reisenden sind die Vollmondpartys auf der Insel Koh Phangan. Und so wird wahrscheinlich auch noch die nächste Backpacker-Generation weiterhin von Kathmandu, Kuta und der Khaosan Road schwärmen.

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