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Der Inle See in Myanmar

Inle See - schwimmenden Dörfer, Gärten und Einbeinruderer

Der Inle See in Myanmar ist ein wunderschöner, 22 Kilometer langer See mit spiegelglatter Oberfläche. Umringt von Bergen befindet man sich am Inle See im Schoße der Natur und erlebt Myanmar von seiner wohl ursprünglichsten Seite. Am Inle See gibt es viele verschiedene Dinge zu entdecken, besonders die schwimmenden Dörfer mit ihren schwimmenden Gärten sind ein absolutes Highlight. In diesen Gärten mitten am See werden tatsächlich Obst, Gemüse und auch Blumen angepflanzt. Viele dieser Waren werden dann auch direkt von einem Boot aus weiterverkauft. Aber auch die sogenannten Einbeinruderer haben dem Inle See zu seiner Popularität verholfen.

Die Intha, die Leute vom See, haben eine ganz spezielle Technik entwickelt, ihre Fischerboote gekonnt über den Inle See zu steuern. Auf einer kleinen Plattform am Heck des Bootes balancieren sie auf einem Bein, während sie das andere Bein gekonnt um ein Ruder schlingen, und mit fast akrobatischen Bewegungen durch den See paddeln. So haben die Fischer immer beide Hände frei, um ihre Netze auszuwerfen, einzuholen und den Fang auch gleich zu sortieren. Dies ist absolut beeindruckend, und auch wenn das Einbein-Rudern bei den Intha so einfach aussieht, einem Ungeübten wird dies sicher nicht gelingen, und maximal mit einer Landung im Inle See enden.

Ein weiteres Merkmal der Intha ist, ihr Saron, der hier Longyi genannt wird. Diesen traditionellen Wickelrock tragen sowohl Männer, als auch Frauen. Die Intha, vor allem die Bewohner des Dorfes Inpawkhon sind besonders bekannt für ihre schönen Webearbeiten. Ein kunstvoll verzierter Sarong, eine Polsterhülle oder ein anderes Webstück sind begehrte Souvenirs, welche vom Inle See mitgebracht werden. Ein Geheimtipp sind jene Stoffe, die aus den feinen Fasern der Lotospflanzen erzeugt werden. Diese sind auf den einheimischen Märkten so gut wie nicht erhältlich, da diese für den durchschnittlichen Einwohner Myanmars viel zu teuer wären.

Sehenswertes Myanmar, Erlebnisse am Inle See

Bei einem Aufenthalt am Inle See ist ein Besuch auf einem schwimmenden Markt ein Muss. Hier werden neben den täglichen Gebrauchswaren und fertig zubereitete Speisen, Getränke und Snacks, auch tolle Handwerkserzeugnisse angeboten. Man erhält die für Myanmar typischen, kunstvoll geschnitzte Artikel, Weberei- Produkte, Silberschmuck und auch die "Burma- Zigarren". Auch die Phaung Daw U Pagode ist absolut reizvoll. Hier befinden sich die 5 Buddha Statuen, welche jedes Jahr während des Phaung Daw U Festivals, in einer geschmückten Barke von Dorf zu Dorf gerudert werden. Auch ein Besuch im 160 Jahre alten Nga Phe Kyaung Kloster schenkt unvergessliche Eindrücke. Da hier in früheren Zeiten Katzen dressiert wurden, die Mönche ließen die Mietzen durch Reifen springen, wird das Kloster auch heute noch "Monastery of the jumping cats" genannt.

Der Tag beginnt früh am Inle See

Schon bevor die Sonne aufgeht, rudern die Fischer auf den See hinaus, und beginnen mit ihrer Arbeit. Und genau dies ist auch die Zeit, welche für Reisende besonders charmant sein kann. Am See sitzend, die aufgehende Sonne betrachtend, den Vögeln bei ihrem morgendlichen Gesang zuhörend, und einfach die Seele baumeln lassen, dies bereitet den Reisenden unvergessliche Momente. Aus der Ferne sind die monotonen Gesänge der Mönche zu hören, die ihre täglichen Gebetsrituale chanten, und die Natur erwacht und schenkt den Gästen am Inle See einen weiteren, zauberhaften Tag, in Myanmar, einem Land, welches hier nahezu unberührt wirkt.

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