Der Calangute Beach in Indien ist einer von Goas bekanntesten Stränden

Going to Goa - Das einstige indische Aussteigerparadies

Die frühere portugiesische Kolonie ist der wohl kleinste Bundesstaat des Subkontinents. An der mittleren Westküste gelegen, ist das Land mit einer Fläche von 3.702 Quadratkilometern und ca. 1,5 Millionen Einwohnern durchschnittlich dicht besiedelt. Die Hauptstadt ist Panaji. Die Region überzeugt durch ihren Abwechslungsreichtum und hält für Touristen jeden Geschmacks etwas bereit.

Die Panaji Kirche wurde im portugiesischen Kolonialstil erbaut

Goa: vielfältige Landschaft

An der paradiesischen Konkanküste gelegen, ist Goa ein wahrhaftes Paradies für Urlauber. Neben den wunderbaren Stränden hat der Bundesstaat einladende Tafelländer zu bieten, die in das Bergland des Westghats übergehen. Sie nehmen ca. 15 Prozent der Landesfläche ein und sind etwa 800 Meter hoch. Einzelne Berge erreichen sogar eine Höhe von über 1000 Metern, von welchen die größte Erhebung der Sonsogor ist. Die Küstenlinie ist interessant und abwechslungsreich, denn sie ist stark zergliedert durch breite Flussmündungen. Vor allem die Mormugao-Bucht ist sehenswert und ist einer der schönsten Naturhäfen Südasiens.

Reisen Sie mit uns in das Land der kulturellen Vielfalt

Während im Hochland und in den Berggegenden eher wenig Menschen leben, sind die nördlichen und mittleren Küstengebiete reich besiedelt. Da Goa früher portugiesische Kolonie war, ist dort interessanterweise der katholische Glauben weit verbreitet. Das sieht man auch an vielen Gebäuden und Sakralbauten, die man in einigen Städten neben traditionellen indischen Häusern findet. Die Kirche "Unserer Lieben Frau der Unbefleckten Empfängnis" in Panaji ist ein eindrucksvolles Beispiel hierfür. Ein großer Anteil der Bewohner der Hauptstadt ist portugiesischer Abstammung.

Bedeutende Destination für Besucher aus aller Welt

Das indische Goa war einst Reiseziel von Aussteigern und Hippies

Goa lebt mittlerweile hauptsächlich vom Tourismus, was es zu einem gut erreichbaren Reiseziel macht. Schon in den späten 1960er Jahren erlebte es einen Zulauf dutzender Fremder, unter anderem von den westeuropäischen Hippies, die an den Stränden verweilten. Die Goapartys und die Goamusik machten es schnell weltbekannt. Heute begeben sich viele Gäste wieder auf die Spuren der Blumenkinder und verbringen einen herrlichen Strandurlaub an den traumhaften Badestränden des Landes. Dabei kommt immer ein ursprüngliches Gefühl auf, denn die Bebauung, die man hier vorfindet, ist landestypisch und hat nichts mit touristischen Bettenburgen gemein.