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Da Nang

Da Nang Großstadt in Zentralvietnam in der Provinz Quang Nam

Da Nang, vietnamesisch Da Nang, liegt im Zentrum Vietnams. Die Großstadt hieß unter den Franzosen Tourane und befindet sich am Delta des Han. Die Stadt lag historisch im Einzugsbereich des Cham-Reiches im Zentrum Vietnams, und 1858 landeten französische Truppen, um das Gebiet zu kolonisieren. Da Nang war im Vietnamkrieg Marinebasis der Amerikaner und entwickelte sich in dieser Zeit zu einer der größten Städte im Süden des Landes.

Klima in Zentralvietnam Da Nang

Das Klima ist in der Region um die Stadt zweigeteilt: Es gibt zwischen Mai und Januar eine lange Regenzeit, von Februar bis april ist es trocken. Die Temperaturen sind während des ganzen Jahres etwa gleichbleibend zwischen 25° C und 35° C, wobei die Monate von Mai bis August am wärmsten sind. Der Hafen Da Nang ist wichtig, weil von hier aus ein guter Teil der agrarwirtschaftlichen Produkte der zentralen Region Vietnams in alle Welt exportiert wird. Import über Thailand und Laos findet ebenfalls über Da Nang statt. Unternehmen aus Südkorea, Japan und Deutschland haben seit der Aufhebung des US-Handelsembargos Mitte der 1990er Jahre Niederlassungen in Da Nang.

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Sehenswürdigkeiten von Da Nang

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Cham-Museum, eine 1923 erbaute Kathedrale, die nahen Marmor Berge und eine Bodhisattva Statue auf Son Tra, einer Halbinsel. Die Statue misst 67 m in der Höhe und strahlend weiß, sie steht auf einer geöffneten Lotusblüte, die auf einem Felsen ruht und das Dach eines im Sockel befindlichen Gebäudes bildet. Die Marmor Berge bestehen aus einer Ansammlung von fünf Marmor und Limestone Hügel, etwas im Süden von Da Nang. Sie sind nach den fünf Elementen Kim, Thuy, Moc, Hoa und Tho genannt. Die Gegend ist für die Steine der Berge bekannt, die Material für Skulpturen und andere bildhauerische Arbeiten liefern. In den Höhlen und Grotten der Marmor-Berge befinden sich unzählige Skulpturen und Reliefs, Malereien und Pagoden, denn sie sind zum Teil selbst buddhistische oder hinduistische Heiligtümer.

Königreich der Cham

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Da Nang ist das Museum für Cham Skulptur im Hai Chau Distrikt. Das Museum existiert seit 1902 und zeigt die weltgrößte Sammlung von Cham Skulpturen, es wurde seit seiner Gründung mehrfach erweitert und neben Ausstellungsflächen wurden Archive, eine Bibliothek, Büroräume für Mitarbeiter und Archäologen sowie eine Restaurationswerkstatt gebaut. Was ist das besondere an Cham Skulpturen? Die Champa waren eine Zivilisation, die sich entlang der Küste von Süd- und Zentralvietnam ausbreitete.

Das war etwa zwischen den Jahren 500 und 1500 nach Christus. Dieses Volk kam vermutlich von den indonesischen Inseln, darauf weisen Traditionen in Handel, Piraterie und Schiffsbau hin. Alle Cham-Städte waren Hafenstädte, sie unterhielten Handelsrouten nach Indien, China und Indonesien. Die Geschichte der Champa ist allerdings recht kriegerisch, es gab immer wieder Konflikte (und seltener Kooperationen) mit den Menschen auf Java, den Khmer von Angkor in Kambodscha und den Dai Viet in Nordvietnam. Nur letztere konnten die Champa schließlich unterwerfen. Die Champa schufen Skulpturen aus Sandstein, wunderschöne Reliefs und Gebäude, ebenfalls aus Sandstein. Wenige metallene Statuen und einige Dekorationsgegenstände sind ebenfalls erhalten. Die Thematik ist meist religiös, einige Stücke haben allerdings rein dekorativen Charakter. 

Exponate aller Art befinden sich im Museum für Cham Skulptur in Da Nang. Das immer wieder zitierte Königreich der Cham war Champa, es hatte seine Blütezeit im 9. und 10. Jahrhundert. Es wird häufig auch als Aman bezeichnet, den Begriff gibt es sowohl in Khmer als auch auf Vietnamesisch.

Die Nachkommen der Cham leben heute in Südvietnam, ihre Sprache Cham gehört zu den austronesischen Sprachen. Informationen zum historischen Champa sind in lokalen Inschriften und chinesisch-vietnamesichen Quellen zu finden. An den Küsten um Südvietnam herum existieren Aufzeichnungen bezüglich Piraterie und Sklavenjagden, die den Cham zugeschrieben werden, und einhergehende Strafexpeditionen sind ebenfalls belegt. Die Vietnamesen eroberten während des Mittelalters die Gebiete der Cham, die sie in der Neuzeit mehr oder weniger assimilierten. Ursprünglich waren die Cham wohl in prähistorischer Zeit über das mehr gekommen und gehörten zu den Malaien und Polynesiern. In der Sprache der Cham lassen sich allerdings auch Einflüsse aus dem Sanskrit, dem Annamitischen, chinesischen und Tamil sowie Khmer finden.

Kulturelle Aspekte wie Kleidung, Haarknoten, Schmuck und dergleichen legen nahe, dass es sich um Malaien handelte. Religiös ist die Kultur äußerst interessant, weil sie stark von der indischen Kultur beeinflusst wurde und insbesondere hinduistische Glaubensvorstellungen wie die Gottheit Shiva übernahm und in ihre eigenen religiösen Vorstellungen einarbeitete. Champa nahm ein recht großes Gebiet ein, wovon ein Zentrum beim heutigen Hue vermutet wird, im Süden des Huong-Flusses. Archäologische Hinweise und Inschriften sind erhalten, allerdings in chinesisch-vietnamesischen Quellen. Ein weiteres politisches Zentrum befand sich beim heutigen Da Nang mit den Ausgrabungsstätten Dong Duong, My Son und Tra Kieu.

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