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Angkor Wat in Kambodscha

Tempelanlagen der Khmer - Angkor Wat ausserhalb von Siem Reap

Angkor und das Khmer-Reich Angkor befindet sich in der Nähe der Stadt Siem Reap. Hier befand sich zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königreichs Kambuja. Hier befinden sich Angkor Wat, die Tempelstadt der Khmer, und Angkor Thom, die Königsstadt. Angkor nimmt eine Gesamtfläche von etwa 200 qkm ein, hier wurden nacheinander mehrere Hauptstädte sowie Tempel errichtet.

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wird das Gebiet kartographiert, katalogisiert und restauriert. Die meisten Bauten können aus den originalen Teilen wiederaufgebaut werden, und nur da, wo es gar nicht anders geht, kommt Beton zum Einsatz. Die bislang gefundenen Inschriften sind übersetzt, und die tropische Vegetation, die die Tempelanlagen und Bauten einst überwucherte, ist zu einem großen Teil entfernt.

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Khmer Reich und Angkor

Das Khmer-Reich war groß und mächtig, kulturell weit entwickelt und verfügte über eine erstaunliche Infrastruktur. Man nimmt an, dass in Angkor zur Blütezeit des Königreichs etwa eine Million Menschen auf 1.000 qkm lebten. Für Touristen interessant sind die ergrabenen Tempel von Angkor Wat sowie die ehemalige Stadt Yasodharapura und deren Nachfolgerin Angkor Thom. Angkor ist ein faszinierendes Gebiet. Dennoch sollte man bei aller Pracht der erhaltenen Bauten berücksichtigen, dass die ersten Artefakte bereits im 15. Jahrhundert nach der Niederlage Kambujas nach Mandalay kamen, und dass im 20. Jahrhundert Räuberei im großen Stil stattfand.

Einer der ersten restaurierten Tempel war der Banteay Srei. Archäologische Teams aus vielen verschiedenen Ländern sind in Angkor beschäftigt, und sogar die Steinbrüche, aus denen die Steine für die Bauten kamen, werden untersucht. Und für den Tourismus ist Angkor erschlossen – die meisten Reisenden kommen über Siem Reap nach Angkor. Dort befindet sich nicht nur ein Flughafen, der zumindest von asiatischen Linien angeflogen wird, sondern es gibt auch zahlreiche Hotels und Restaurants. Angkor ist so komplex, dass man die zahlreichen Tempel, Türme und anderen Sehenswürdigkeiten nicht während einer einzigen Reise erkunden kann.

Angkor Thom und die Terasse der Elefanten

Nur die wichtigsten, prächtigsten und größten Bauten werden normalerweise besichtigt. Angkor Thom war ab dem Ende des 12. Jahrhunderts die neue Hauptstadt des Angkorreiches und wurde zu genau diesem Zweck neu errichtet. Die Stadt steht auf dem nördlichen Areal der früheren Hauptstadt Yasodharapura und ist damit kleiner als ihre Vorgängerin. Angkor Thom war quadratisch angelegt und hatte eine Seitenlänge von etwa 3 km, die Stadt war in den Seiten nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet.

Ein etwa 100 m breiter Wassergraben umgab die Stadt. Sie war etwa 8 m hoch aus Laterit gebaut, und im Nordwesten lag der Königspalast. Dort befand sich die Tempelpyramide Phimeanakas, später wurde die Terrasse der Elefanten und die Terrasse des Lepra-Königs dazu gebaut, ein großer Platz, die Turmreihe Prasat Suor Prat und die Siegesallee wurden ergänzt.

Tempelberg Baphuon und der Bayon Tempel

Andere Anlagen wie der große Tempelberg Baphuon und die zwei Hallen Khleang wurden in die Stadt integriert. Das Zentrum der Stadt nahm der Staatstempel Bayon ein. Die meisten Gebäude dieser Stadt bestanden aus Holz, sind also nicht mehr erhalten. Tempel und Terrassen wurden in Stein angelegt und sind noch vorhanden. Die Bauten stammen alle aus dem 10. bis 14. Jahrhundert.

bayonDer Zugang zur Stadt erfolgt über fünf Dämme, die zu Tortürmen führen. Die Balustraden der Dämme sind als Statuen gearbeitet, und auch die Tortürme sind reich ausgestaltet. Angkor Wat ist die größte Tempelanlage der Region Angkor. Der Tempel ist ein Teil der Gesamtanlage von Angkor und war ursprünglich von Siedlungen umgeben. Die sind nicht erhalten, denn sie waren aus Holz gebaut.

Angkor Wat entstand zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert, eine genauere Angabe ist nicht möglich. Denn die Reliefs und Statuen der Anlage zeigen keinen einheitlichen Stil, sie erscheinen als eine kontinuierliche Weiterentwickelung. Angkor Wat besteht aus Sandsteinen, die überaus kunstvoll gestaltet sind.

Die großen Blöcke wurden so geschliffen, dass sie ohne Zwischenräume und ohne die Verwendung von Mörtel aufeinander gesetzt werden konnten – das ist eine Besonderheit im Baustil von ganz Angkor, die bis heute nicht nachgeahmt werden konnte. Angkor Wat ist 1,5 auf 1,3 km groß, und das innere Areal ist von einem Wassergraben von 170 bis 190 m Breite umgeben. Das Zentrum bildet ein Tempel mit fünf wie Lotusblüten geformten Türmen, wovon der höchste 65 m hoch ist. Die Gebäude sind verschwenderisch dekoriert, vor allem mit Apsaras, also Tänzerinnen.

Tempelanlage Baphuon

Der Tempel Baphuon befindet sich in Angkor Thom, etwas nordwestlich vom Bayon. Er wurde in der Mitte des 11. Jahrhunderts gebaut und dem Hindugott Shiva geweiht. Baphuon ist als Tempelberg mit den Seitenlängen 120 m auf 100 m angelegt. Die Anlage wurde im späten 15. Jahrhundert in einen buddhistischen Tempel umgewandelt, eine 9 m hohe Statue des liegenden Buddha wurde auf der Westseite auf die zweite Ebene des Bergs gebaut, was das Fehlen des ehemals wohl vorhandenen Tempelturms erklären würde.

angkorDa die Anlage auf sandigem Grund gebaut wurde, kollabierten größere vermutlich schon bevor die Buddhafigur ergänzt wurde, die übrigens unvollendet blieb. Rekonstruktionsversuche waren bislang nicht erfolgreich. 

Der Tempel Bayon wurde im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert gebaut, er war der offizielle Staatstempel des Herrschers und war dem Mahayana Buddhistmus geweiht. Nach dem Tod des Herrschers wurde der Tempel modifiziert und diente erst dem Hinduismus, später dem Theravada Buddhismus.

Das besondere dieses Tempels sind die zahlreichen riesigen Gesichter, die an den Außenseiten der Türme auf der oberen Terrasse angebracht sind und sich so um den zentralen Gipfel ziehen. Zwei Reliefs mit einer wirklich ungewöhnlichen Mischung aus Szenen der Mythologie, der Geschichte und des weltlichen Daseins sind ebenfalls auffällig.

Der ganze Tempel ist mit Reliefs überzogen, die Vielfalt ist unglaublich. Der Banteay Srei ist nicht so spektakulär – er ist sehr klein. Allerdings ist die Ornamentik so auffällig kunstvoll, dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt.

Banteay Srei befindet sich etwa 23 km im Nordosten des Angkor Wat. Der Tempel wurde im 10. Jahrhundert für den Gott Shiva errichtet, und zwar von einem Guru des späteren Königs Jayavarman V. Ursprünglich hieß der Tempel Tribhuvanamahesvara, was sich auf eine Manifestation des Shiva bezieht. Der heutige Name Banteay Srei (Zitadelle der Frauen) gibt das nicht mehr her. Der Tempel wurde aus hartem rosa Sandstein gebaut, der detaillierte Arbeiten in Reliefs wie auch Statuen zulässt. Dementsprechend sind fast alle Oberflächen der Anlage mit Reliefs überzogen. Grilanden und Laub, skulptierte Platten, Nischen mit Figuren – alles ist so fein ausgearbeitet, dass man den steinerne Charakter des Gebäudes fast vergisst. Entdeckt wurde der überwucherte Tempel 1914, und 1923 versuchte ein Franzose , illegal gebrochene Skulpturen und Reliefs nach Phnom Penh und später Paris zu schaffen.

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